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Helen Duvals Karriere als Erotikstar beginnt vor mehr als 10 Jahren in Holland. Zu Beginn posiert sie für das Erotikmagazin "Tuk". Durch diese Arbeiten werden Video-Produzenten auf sie aufmerksam und machen ihr Angebote. Doch sie bleibt skeptisch. 1993 gibt sie ihren Widerstand auf. Das Drehbuch für den Film "Funky Fashion" gefällt ihr und sie versucht ihr Glück als Pornodarstellerin. Helen hat Glück. Ihre männlichen Partner sind nett, die Atmosphäre am Set ist entspannt und die Gage stimmt auch. Die platinblonde Holänderin entschließt sich, in der Branche zu bleiben. Hans Moser, der auch Darstellerinnen wie Sarah Young und Teresa Orlowski endeckt hat, bietet ihr 1994 einen Exklusivvertrag an. Sie nimmt an. Als erstes wird die Serie "9 1/2 Tage" produziert. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Geschäftspartner trennen sich ihre Wege. Helen beschließt sich mit der "Hellen Duval Entertaintment GmbH" selbständig zu machen. 50% der Firma gehören ihr. Das Geschäft brummt, doch über die weitere Entwicklung der Firma haben die Partner unterschiedliche Vorstellungen. Es kommt zum Bruch. Nach einer Reihe von gerichtlichen Auseinandersetzungen trennt sich Helen von ihren Partnern. Die Folge: Heute gibt es Helen Duval gleich zweimal. In Deutschland haben auch die ehemaligen Geschäftspartner noch Rechte an dem Produktnamen "Helen Duval". Sie lassen andere Darstellerinnen wie Monique Covet, Dru Berrymore in die Rolle der blonden Verführerin schlüpfen.
1996 stellt sich die originale Helen Duval erstmals ohne Beteiligung Dritter auf eigene Beine. "Helen Duval Visuals B.V." steht seit dem für Hochglanzprodukte im Pornofilm. Gleich der erste Film "The House on Paradise Beach" gewinnt Preise auf vielen Erotik-Film-Festivals.
Helens Produktionen gelten in den USA und Europa als qualitativ herausragend. Billige Sexstreifen ohne Handlung, sogenannte "Gonzo-Filme" sind nicht ihr Metier. Auf der Venus 1998 wird ihre Produktion "Helen meets Monique" als bester Film ausgezeichnen
Helen schreibt das Drehbuch, sucht Drehorte und Darsteller aus. Heute gibt die damenhafte Holländerin das Heft nicht mehr aus der Hand. Sie hält alle Fäden in der Hand. Mit dieser Strategie ist sie so erfolgreich, dass sich die Beate Uhse AG einen 50%-Anteil an Helens Unternehmen erworben hat. Finanziell dürfte die erfolgreiche Produzentin damit endgültig aus dem Schneider sein.
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