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Sex-Lexikon
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Auf der griechischen Insel Lesbos (daher "lesbisch") lebte um 600 v. Chr. die Dichterin Sappho, die sich schon damals ganz offen zur Frauenliebe bekannte und damit aus gesellschaftlichen Normen ausbrach. Die Arbeit der Frauenbewegung hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich lesbische Frauen mehr und mehr zu ihren sexuellen und emotionalen Vorlieben bekennen. Siehe auch "Homosexualität".
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Lesbischer Sex, davon haben Heteros oft nur eine vage Idee. Dabei ist es bloß Sex von Frau zu Frau. Keineswegs anrüchig, sondern völlig natürlich! Die einen wissen schon als Mädchen, dass sie lesbisch sind - andere entdecken ihre Liebe zu Frauen viel später. Frauen müssen nicht penetriert werden, um Sex zu genießen. Lesben haben auch ohne den "Wurm-Fortsatz" des Mannes ein erfülltes Liebesleben. Lesbischer Sex ist phantasievoller und abwechslungsreicher, als viele ahnen. Es wird alles benutzt, Mund, Lippen, Hände, der ganze Körper... Und wenn gewünscht, natürlich auch ein Dildo. Die Klitoris ist die erogenste Zone der Frau. Anatomisch gesehen ist sie dem Penis ähnlich. Denn wie der Penis schwillt bei Erregung auch die Klitoris an. Lesben wissen besser als Männer, dass sie durch Reibung der Klitoris eher zum Orgasmus kommen als durch Penetration. Natürlich können auch heterosexuelle Frauen die Spielarten der lesbischen Liebe ausprobieren. Versuch macht klug! Nur müssen die Herren der Schöpfung hierbei draußen bleiben. Denn es gilt: Woman only - Nur für Frauen...
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Lesbenszene - in fast jedem Sexstreifen sind sie zu sehen. Zwei Frauen beim intimen Küssen und streicheln. Diese homoerotischen Sequenzen sind sehr beliebt beim Zielpublikum - und die Produktion birgt weniger Risiken. Beim Drehen ist es für die meisten Regisseure dasselbe, wie bei einem hetero-Porno. Es ist aber natürlich einfacher und sicherer, da die Standfestigkeit von männlichen Darstellern kein Thema ist. Aber auch ohne Männer bleibt die Extase gespielt. Und lesbische Frauen finden an solchen Szenen meist nichts Erotisches. Die meisten in dieser Branche Tätigen gehen davon aus, dass in Hetero-Pornofilmen die lesbischen Szenen doch eher auf männliche Vorlieben zugeschnitten sind und Lesbenszenen in Pornos nur die Klischees bedienen. Denn welcher Mann wollte nicht mal gerne mit zwei Frauen...
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Viagra, Cialis und Levitra unterscheiden sich wenig in der Wirkweise: Das für einen schlaffen Penis zuständige Enzym wird an seiner Entfaltung gehindert, das Blut kann leichter in den Schwellkörper fließen. Ergebnis: eine Erektion. Weitere Gemeinsamkeiten: - Darreichungsform: Tablette - verschreibungspflichtig - ohne sexuelle Stimulation steht nichts (Erektionserleichterer, keine Erektionserzwinger!) - Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten - preislich sehr ähnlich (je nach Dosierung zwischen 10 und 14 Euro pro Pille) Unterschiede: - Wirkstoff * Levitra: Vardenafil (Bayer/Glaxo) - seit 3/2003 * Cialis: Tadalafil (Lilly Icos) - seit 2/2003 * Viagra: Sildenafil (Pfizer) - seit 1998
- Wirkeintritt * Levitra: nach ca. 20 Minuten ("der Sprinter" - angeblich mit härtestem Erektionsergebnis) * Cialis: nach ca. 30 Minuten * Viagra: kann bis zu 60 Minuten dauern
- Wirkdauer * Levitra: bis zu 5 Stunden * Cialis: bis zu 36 Stunden ("die Marathon- oder Wochenend-Pille") * Viagra: bis zu 8 Stunden
- Nebenwirkungen * Levitra: angeblich geringere Nebenwirkungen als Viagra * Cialis: angeblich geringere Nebenwirkungen als Viagra * Viagra: z.B. Kopfschmerzen, Blutdruckabfall, Farbsehstörungen
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Beim Liebesmal handelt es sich keinesfalls um eine Art von Schönheitsfleck - sondern um den stinknormalen "Knutschfleck". Zelebriert von Siebtklässlern, tragen Erwachsene hingegen Rollkragenpullis und schmieren Nachts Zahnpasta drauf. Ob's hilft, ist fraglich. Aber immerhin: Glaube versetzt manchmal Berge - und Knutschflecken...
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Bezeichnung für den Beckenbodenmuskel der Frau. Ein kräftiger Liebesmuskel kann das Lustgefühl für den Mann erhöhen: Beim Geschlechtsverkehr massiert der Muskel das Glied in der Scheide zusätzlich. Der Beckenbodenmuskel lässt sich leicht "erfühlen": Wenn eine Frau den Muskel beim Wasserlassen anspannt, stoppt ihr Wasserfluss. Durch häufiges Anziehen und Loslassen lässt sich der Liebesmuskel trainieren und kräftigen. Ein starker Liebesmuskel ist zudem wichtig für die Kontrolle der Blase und Entspannung im gesamten Beckenbereich. Eine stark muskulöse Scheide wird umgangssprachlich auch "Nussknacker" genannt und wird von vielen Männern als sehr lustvoll empfunden.
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Lesben – unerotische Wesen, mehr Kerl als Frau, mit einem tiefen Hass auf Männer. Das ist das gängige Vorurteil. Doch eine neue Generation von Lesben geht ganz selbstverständlich mit ihrer Weiblichkeit um: Die Lipstick-Lesben zeigen was sie haben. Sie grenzen sich äußerlich nicht mehr bewusst von der heterosexuellen Frau ab. Lippenstift und Lockenwickler statt Karohemd und Lederweste. Klassisch weiblicher Schick ist in. Männer reagieren auf Lipstick-Lesben oft mit Unverständnis. Das so attraktive Frauen für die Männerwelt verloren sein sollen – für viele einfach nicht vorstellbar und deshalb inakzeptabel. Auch in der lesbischen Subkultur haben Lipstick-Lesben es manchmal schwer. Schubladendenken gibt es überall. Butch ist Butch und Femme bleibt Femme. Doch bis auch dieses Klischee fällt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit.
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Mit "Lolita" wird heute umgangssprachlich ein frühreifes Mädchen bezeichnet, das erwachsenen Männern den Kopf verdreht. Der Begriff hat seinen Ursprung in der Titelfigur des 1955 erschienenen Romans "Lolita" von Vladimir Nabokov.
Inhalt: Ein knapp 40jähriger Literaturprofessor heiratet seine Vermieterin nur, weil er die Nähe ihrer 12jährigen Tochter sucht. Als seine Frau durch einen Unfall ums Leben kommt, geht er mit dem frühreifen Mädchen eine Liebesbeziehung ein. Als ihn die Kindfrau mit einem Liebhaber verlässt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Nach Jahren erfährt er die Identität seines Rivalen und erschießt ihn. Romanverfilmungen gibt es von Stanley Kubrick und Adrian Lyne. Beide Verfilmungen lösten bei Kritikern nicht gerade Begeisterungsstürme aus, dafür aber öffentliche Diskussionen, ob sich ein moralisch derart bedenklicher Stoff überhaupt angemessen verfilmen lässt oder verfilmt werden sollte. Umgangssprchlich wird der Begriff heute für eine frühreife Göre verwendet, die keineswegs mehr ein Kind ist.
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Das Feuchtwerden der Vagina in erregtem Zustand, um das Eindringen des Penis zu ermöglichen.
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Lustschreie sind ein wunderbar geeignetes Mittel, die Nachbarn in den Wahnsinn oder aus dem Bett zu treiben. Manche übertreiben es allerdings in der Meinung, dass "Schreien" beim Sex zu einem besseren Orgasmus verhelfe - was medizinisch absolut nicht untermauert werden kann. Allerdings füllen Nachbarschaftstreitigkeiten wegen dieser erotischen Belästigung die Gerichtsakten: Da ist eine pikante Beweisaufnahme garantiert...
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Der "Lusttropfen" wird auch "Wollusttropfen" oder "Bonjour-Tropfen" (bonjour: französisch für "guten Tag") oder aber Glückstropfen genannt. Im Zustand höchster sexueller Erregung (vor der eigentlichen Ejakulation) tritt eine klare Flüssigkeit aus dem Penis aus. Das Sekret wird von Drüsen abgesondert und soll die Harnröhre auf den Orgasmus vorbereiten. Bereits in diesem Sekret können vereinzelt Spermien enthalten sein, so dass Vorsicht geboten ist. Zum Beispiel beim so genannten "Rückzieher", dem "coitus interruptus", der von einigen naiven Menschen tatsächlich zum Zwecke der Verhütung praktiziert wird. Denn eine Schwangerschaft kann bereits über den kleinen Tropfen Flüssigkeit ausgelöst werden, der biologisch zur Befeuchtung und damit zur leichteren Einführung des Penis in die Frau gedacht war.
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Französisch Das Geschlechtsteil des Partners wird mit den Lippen bzw. der Zunge gereizt. Der Mann wird geleckt (="Blasen"), die Frau ebenfalls (=Lecken). Andere Namen: Intime Küsse, Mundfick, in der englischen Sprache: Blowjob oder B.J. (übersetzt Blasarbeit). Weitere Umschreibungen: give head (aus dem Australischen, sowohl für Fellatio als auch Cunnilingus), deep throat (Englisch für die Praktik, den Penis so tief wie möglich in den Mund zu nehmen). Deutsch: Normaler Geschlechtsverkehr=intravaginal. Auch: Missionars-Stellung genannt. Nicht rein zufällig der Deutschen liebst Stellung Indisch: Sex in komplizierten Stellungen, wie beim Kamasutra (unter K im Liebeslexikon). Spanisch: Zwischen den Brüsten der Frau. Fachbegriff: Intermammal-Verkehr, Mammakoitus, Mammal-Koitus. Die Brüste der Frau sollten entsprechend groß sein. Andere Namen: Brustsex, Tittensex, Tittenfick, Brustfick. Persische Liebesschere: Stellung, in welcher ein Partner in die Position "Kerze" geht und der andere sich von oben darüber stellt. Akrobatische Fähigkeiten sind von Vorteil. Englisch: Einengung von Bewegung oder Einschränkung von Sehen, Hören, Tasten. Und zwar ohne Schmerzen, also die Vorstufe zu S/M. Englisch bezeichnete früher auch: Flagellieren (Hauen)=Spanking (Englisch), d.h. leichtes S/M, z.B. den Hintern mit der Rute züchtigen. Griechisch Analverkehr. Griechisch ist der Ausdruck für jeden Sex, bei dem der Penis in den After eingeführt wird. Im Gegensatz zu "a tergo"(lat.) = von hinten. Von hinten heißt nicht anal, sondern einfach nur von hinten. Russisch: Ölmassagen/Seifenmassagen. Manchmal ist auch die Intim-Rasur einbezogen. Wiener Auster: Die Frau liegt auf dem Rücken und hat die Beine/Füße bis zu Ihrem Kopf gestreckt.
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Die Löffelchenstellung ist für beide Partner sehr bequem. Sie ermöglicht dem Paar das Liebesspiel zu verlängern, weil der Mann dabei nicht so tief eindringen kann. Besonders zu empfehlen ist diese Stellung an räumlich begrenzten Orten, wie zum Beispiel in einem Schlafsack. Auch schwangere Frauen und Paare mit extremen Größenunterschieden bevorzugen diese Position. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Mann sehr viel Bewegungsfreiheit hat und seine Partnerin auch mit den Händen verwöhnen kann. Besonders angenehm für die Frauen: Das Gewicht des Mannes lastet nicht auf ihnen. Außerdem fühlt sich die Partnerin geborgen und aufgehoben, weil sie die Kraft des Mannes am ganzen Körper spürt und er sie innig umarmen kann. Bei einer Variante der Löffelchenstellung wenden sich die Partner zueinander. Dabei bleibt dem Liebespaar genug Platz um sich gegenseitig zu küssen und zu liebkosen. So ist eine sehr innige Vereinigung möglich. Als Abwandlung kann durch das Überlegen des Beines der Penetrationswinkel tiefer oder flacher gestaltet werden. Diese Position bietet ihm die Möglichkeit die Partnerin mit seinem Penis zu reizen. Eine Variante, die für beide überaus genussvoll sein kann. Bei der Löffelchenstellung sind beide Partner gleichermaßen aktiv und passiv. Bei einer weiteren Abwandlung legt sie ihr Bein über seine Schultern, dabei verstärkt sich für den Partner das Gefühl des Eindringens. Das Paar beschreibt dabei eine Art X, durch diese Winkelveränderung verschieben sich bei beiden Partnern die Lustzonen. Im Tantra wird hier von der Schlingpflanzenstellung gesprochen. Diese Stellung ist auch für das erste experimentieren mit Analverkehr geeignet, weil beide sich gut dabei entspannen können.
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