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Sex-Lexikon
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Wenn eine Frau sich an ihren Brüsten (lat. "mamma" = Brust) selbst befriedigt, nennt mann das "Mammal-Onani". Dies geschieht durch Massieren, Steicheln, Kneten der Brustspitzen zwischen Daumen und Zeigefinger. Etwa 3% der Frauen können allein durch die Stimulation ihrer Brüste zum Orgasmus kommen.
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Auch Masturbatio, abgeleitet von lat. "manus" (= Hand) und "stuprum" (= Unzucht), ursprünglich Manustupratio. Auch Ipsation (von lat. "ipse" = selbst). Bezeichnung für Selbstbefriedigung (veraltet auch: "Selbstbefleckung"). Gemeint ist die künstliche Reizung der (äußeren) Genitalien bis zur Samen- (beim Mann) oder Sekreterguss (bei der Frau). Die Reizung kann beim Mann auch mit Hilfe einer künstlichen Vagina erfolgen, bei der Frau auch mit Hilfe eines Dildos. Unter "mutueller Masturbation" versteht man zudem die gegenseitige Masturbation, wenn ein Partner den anderen mit der Hand befriedigt.Masturbation wird fälschlicherweise oft Onanie genannt. Selbstbefriedigung galt lange Zeit nicht nur als schwere Sünde, sondern auch als gesundheitsschädlich. Noch bis zu Beginn dieses Jahrhunderts glaubten seriöse Mediziner, Masturbation sei Ursache vieler Krankheiten (z.B. Rückenmarkschwindsucht, Epilepsie, Idiotie, Impotenz). Jugendlichen versuchte man mit strengen Strafen und Bandagieren der Geschlechtsteile und Hände das Masturbieren "auszutreiben". Heute weiß man, dass Masturbation keinerlei Gefahr bedeutet, im Gegenteil: Die körperliche und sexuelle Selbsterfahrung ist der Sexualpsyche förderlich. Tatsache ist zudem, dass auch glücklich verheiratete Männer und Frauen gelegentlich masturbieren. Wissenschaftler sehen den Grund darin, dass die rein sexuellen Gefühle stärker erlebt werden und das Masturbieren eine Abwechslung zum (partnerschaftlichen) Geschlechtsverkehr ist.
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Französische Bezeichnung für einen flotten Dreier
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Der Zeitpunkt, an dem bei einem jungen Mädchen die erste Menstruationsblutung eintritt. Für viele Mädchen kommt die erste Blutung oft überraschend. Manche Eltern versäumen es auch heute noch aus Scham oder Unwissenheit, ihre Töchter über die Menstruation aufzuklären. Häufig wird die Blutung von den Mädchen dann als bedrohliche Erkrankung aufgefaßt. Durch diese Unaufgeklärtheit kann es sogar zu einem gestörten Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität kommen.
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Von lat. "menstruus" (= monatlich), auch Menses, Periode, Unwohl (veralt.). Monatliche Regelblutung bei den Frauen (übrigens auch bei einigen Säugetieren). Die Menstruation erfolgt in regelmäßigen Abständen - ein Menstruationszyklus dauert durchschnittlich 29,5 Tage (teilweise große Schwankungen sind möglich) -, wobei unter Blutungen das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut erfolgt. Im Zyklus vor der Menstruation erfolgte die "Ovulation" (Freisetzung einer reifen Eizelle). Die erste Menstruation im Leben einer Frau - die damit geschlechtsreif ist - wird "Menarche" genannt. Sie setzt in Deutschland bei Mädchen etwa im Alter von 13 Jahren ein (1-2 Jahre früher als im 19. Jahrhundert). Eine frühere oder spätere Menarche ist nicht ungewöhnlich. Der Zeitpunkt der ersten Menstruation ist abhängig von ethnischen, kulturellen und klimatischen Faktoren sowie von der individuellen Konstitution der Frau. In Südeuropa beispielsweise tritt die Menarche schon im Alter von 10-12 Jahren ein, bei Eskimofrauen erst mit 23 Jahren. "Menopause" (von gr. "pausein" = beendigen) heißt der Zeitpunkt der letzten Menstruation, der ins "Klimakterium" (Wechseljahre) der Frau fällt und derzeit im Alter von 45-50 Jahren stattfindet. Auch hierbei handelt es sich um einen Durchschnittswert. Auch größere Abweichungen werden als durchaus normal angesehen. Gegen Geschlechtsverkehr während der Menstruation ist aus medizinischer Sicht nichts einzuwenden.
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Manche Dinge überdauern die Zeiten, eine davon ist die klassische Missionarsstellung. Ihr eher konservativer Ruf rührt daher, dass christliche Missionare nur noch diese eine Sexposition erlaubten. Dieser Klassiker aller Stellungen macht trotzdem mehr Spaß als ihr Image vermuten lässt. Die Partner verweilen dabei in einer sehr innigen Position, wobei sie sich wunderbar küssen und umarmen können. Männer schätzen diese Stellung, weil sie die Penetrationstiefe und die Stossgeschwindigkeit kontrollieren können. So können sie den Zeitpunkt des Orgasmus selbst bestimmen. Bei der einer Abwandlung dieser Stellung- auch Lokomotive genannt- werden die Beine der Frau über die Schultern des Partners gelegt. Diese Position erlaubt eine intensive G- Punkt Stimulation. Auch Frauen wissen die Missionarstellung zu schätzen, weil sie sich dabei richtig entspannen und hingeben können. Ein weiterer Vorteil für den Mann ist die variable Bestimmung des Eintrittswinkels. Damit verbunden werden jeweils unterschiedliche Stellen des Penis gereizt und sorgen so für jeweils andersartige Gefühlswelten. Besonders reizvoll für beide Partner ist eine weitere Variation der Missionarstellung. Dabei spreizt die Frau die Beine sehr weit. Dadurch nimmt sie ihn noch tiefer in sich auf. Außerdem ermöglicht es ihm eine manuelle Stimulation und ihr einen intensiven Orgasmus. Die Frau verbrennt dabei im Durchschnitt 400 Kalorien, der Mann ca. 600. Dabei trainiert er seinen Bauch und die Oberschenkel.
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Eine Variante des Voyeurismus. Sie äußert sich in dem Beobachten fremder Menschen beim Geschlechtsverkehr. Der eigene Koitus befriedigt den Voyeur nicht. Er kommt ausschließlich beim Betrachten von sexuellen Handlungen anderer Menschen zum Höhepunkt. Diesen erreicht er oft ohne zusätzliche Masturbation. Nach einer gewissen Zeit befriedigt den Betroffenen diese Art des Beobachtens jedoch immer weniger. Wie in einer Sucht steigert er nun seine Beobachtungen mit immer kürzeren Abständen. Doch endgültige Befriedigung kann er nur selten finden.
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ist jemand, der nur einen (Sexul-) Partner (/in) hat. Das Gegenteil hierzu ist Polygam oder Promisk.
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Von süßen Träumen in den morgendlichen Alltag. Für die meisten Männer ist morgens um sieben die Welt bereits in Unordnung. Denn schon beim Aufwachen werden sie mit einer harten Realität zwischen ihren Beinen konfrontiert. Die Morgenlatte ist ein Phänomen, das jeder kennt, über das aber kaum jemand wirklich etwas weiß. Auftreten und Häufigkeit sind dabei von Mann zu Mann verschieden. Morgenstund hat nicht nur Gold im Mund, sondern auch Blut in den Schwellkörpern. Tatsächlich ist ein Grund für die Erektion der so genannte Reflexbogen: Im Liegen sendet die volle Blase ein Signal ans Rückenmark, das im Gehirn falsch verbucht wird. Aufstehen und Pinkeln ist ein probates Mittel, die Latte wieder loszuwerden. Aber wen interessiert schon die Ursache, wenn das Ergebnis so einladend ausfällt. Die Morgenlatte ist etwas ganz Normales. Doch im Leben eines Mannes gibt es immer wieder Situationen, in denen ungewollte Erektionen das letzte sind, was er sich wünscht... Ärgernis Morgenlatte: Besonders peinlich ist die Situation, wenn andere sich vom Airbag im Schlüpfer belästigt fühlen. Schließlich gibt es Situationen, in denen an der Männlichkeit flüchtiger Bekannter wenig Interesse besteht. Jedenfalls nicht immer... Und schließlich erinnert die Morgenlatte gleich nach dem Aufwachen an die schönste Sache der Welt. Wer sich die Zeit für einen Quickie nimmt, hat beste Chancen auf eine angenehmen Tag. Denn Sex am Morgen ist besser als Frühsport oder Kaffee. Im Gehirn wird das Hormon Serontonin ausgeschüttet. Das macht happy und sorgt für einen guten Start. i
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Erstmal zur Übersetzung : Multiple ist englisch und bedeutet vermehrt, also quasi auch mehrfacher Orgasmus. Einmal-zweimal-dreimal: wie oft kommt eine Frau? Beim Thema "Multipler Orgasmus" gehen die Meinungen auseinander. Fest steht: Frauen können den Höhepunkt öfter erleben. Während sie nach dem Sex ohne Unterbrechung bis zum nächsten Orgasmus weitermachen können, brauchen Männer hingegen eine längere Pause von mindestens 20 Minuten. Oftmals ist es sogar so, dass bei Frauen der zweite Orgasmus noch intensiver ist als der erste, da die Schwellkörper und Drüsen noch so angeschwollen sind. Das hängt auch mit dem besonderen Druck und der besseren Muskelanspannung zusammen. Es gibt sogar Frauen, die berichten, dass die Abstände zwischen den Orgasmen immer kürzer sind und sie einen sogenannten Dauerorgasmus erreichen. Einige spüren selbst am nachfolgenden Tag noch Muskelzuckungen im Unterleib.
Und: Die Orgasmusfähigkeit wird niemandem in die Wiege gelegt, hier hilft nur eines: Üben, üben, üben!
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Eine spezielle Form des Masochismus. Die Mysophilie ist stets mit Ekel verbunden. Befriedigung wird nur durch das Ausführen oder das Erdulden einer ekelhaften Handlung erreicht. Das gesamte sexuelle Tun des Betroffenen wird beherrscht von dem Wunsch, Erniedrigung durch Schmutziges oder Anstößiges zu erlangen. Der Ekel wirkt auf ihn stimulierend und wird in Lust umgewandelt. So kann er z.B. den Geschlechtsverkehr mit einer Frau nur auf einer öffentlichen Toilette vollziehen. Beim Anblick von Fäkalien onaniert er lustvoll und seine Partnerin darf sich keinesfalls vor dem Verkehr waschen oder parfümieren. Eine besondere Vorliebe des Betroffenen gilt obdachlosen Frauen. Diese holt er sich von der Straße, um mit ihnen zu schlafen und dadurch in seinem Trieb befriedigt zu werden
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umgangsspr. Bezeichnung für das weibl. Geschlechtsorgan. Das Wort stammt vom altdeutschen "Mutz" ab. Mutz bedeutet Mörser, das Haushaltsgerät, mit dem Körner zerstampft wurden. Die Doppeldeutigkeit ist klar: Ein Kolben (Penissymbol) der in ein offenes Gefäß (Scheidensymbol) "gestoßen" wird.
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