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Sex-Lexikon
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Parkplatzsex - was ist das eigentlich?
Parkplatzsex ist vielschichtiger, als es als reines "Treffen wildfremder Menschen auf neutralem Gebiet zum Zwecke der sexuellen Befriedigung" zu bezeichnen. Daher haben wir für Euch die Antworten auf die meistgestellten Fragen zusammen gestellt. Wer trifft sich so auf Parkplätzen? Voyeure Seitens der Voyeure ist auf den Parkplätzen der Otto-Normal-Bürger zu erwarten. Was aber auch heißt: quer durch alle Schichten: Angestellte auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, Rentner, Motorradfahrer, Männer verschiedenster Nationalitäten... Manche dieser Männer wollen nur zugucken und sich dabei selber befriedigen, andere warten stets auf die Gelegenheit, mitmachen zu dürfen. Und das so weit sie dürfen... Akteure Seitens der Akteure sind oftmals Leute zu erwarten, die auch Swingerclubs besuchen. Das sind dann meist Paare, die sich vor allem zusehen lassen. Wenn ein Voyeur Glück hat, gut aussieht oder mit einem Paar ins Gespräch kam und eine gewisse Symphatie vorhanden war, dann kann es auch sein, dass das Paar den Mann mitmachen läßt. Das kann über Oralsex bis hin zu Verkehr gehen. Ebenso wie in Swingerclubs halten sich die Paare aber an Regeln, zu denen die obligatorische Benutzung von Kondomen gehört. Ähnlich wie in der Swingerszene haben die Voyeure bestimmte Regeln zu beachten: Anfassen ohne Aufforderung hierfür wird als Grund zum Abbruch der gesamten Aktion gewertet Andere Paare wollen sich nur zusehen lassen. Diesen Paaren empfiehlt es sich, das Auto nicht zu verlassen wenn sie wirklich unter sich sein wollen. Die Gefahr beim Sex außerhalb des Wagens ist ganz einfach die, dass sich ein Kreis von Voyeuren bilden kann, der immer enger wird und dem Paar dann doch zu nah auf die Pelle rückt. Ein Abbruch der kompletten Aktion ist die Folge. Single-Frauen sind auch nicht zu vergessen. Denn: Es soll sie geben, die Frauen, die sich gerne zusehen lassen, beim masturbieren. Oder die, die Oraklsex mit wildfremden Unbekannten als prickelnd empfinden. Aber selbst diese Frauen sind so gut wie nie allein unterwegs: Meist werden sie von einem Bekannten, Freund oder ihrem Partner begleitet, der aufpasst, dass nichts gegen ihren Willen getan wird. Und, last but not least: Auf Parkplätzen treffen sich ebenfalls viele Schwule, sowie Transsexuelle und Menschen aller denkbaren sexuellen Spielarten. Je kleiner eine Gruppe ist, desto eher verabredet sie sich zum Treff...
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Parkplatzsex - Die große Adressliste
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Die männlichen und die weiblichen Sexualorgane werden von dem sogenannten Pubococcygeus-Muskel umgeben, abgekürzt PC-Muskel. Dieser ist für das Zusammenziehen der Schamlippen bei einem weiblichen Höhepunkt zuständig. Der Muskel beginnt am vorderen Schambein und setzt sich fort bis zum Steißbein. Er befindet sich 2-3 Zentimeter unter der Hautoberfläche und dient als Stütze für den Anus und die anliegenden Organe. Seine Stimulationen erhält er durch den Pudendus-Nerv, der die Erregungssignale der Schamlippen, der Klitoris und des Anus an das Gehirn sendet. Der Pudendus-Nerv löst auch das rhythmische Zusammenziehen des PC-Muskels bei einem Orgasmus aus. Der PC-Muskel ist wie alle anderen Muskeln durch intensive Übungen trainierbar. Ein gestärkter PC-Muskel führt häufig zu einem erregenderen Sexerleben für beide Partner, da dadurch die "innere" Umklammerung des Penis durch die Frau beim Geschlechtsverkehr fester und intensiver wird.
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Das Eindringen des Penis in die Vagina der Frau. Der kraftvolle Begriff symbolisierte ursprünglich die Überlegenheit des männlichen Gliedes, das den äußeren Schutzwall der Vagina, die Schamlippen, überwindet.
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Der Penisexpander dient zur Verlängerung des männlichen Gliedes. Unter der normalen Kleidung kann der Zugmechanismus täglich über mehrere Stunden getragen werden. Das Ergebnis ist verblüffend. Nach dem Prinzip der "sanften Dehnung" verlängert sich das beste Stück nach 6 bis 12 Wochen um zwei bis drei Zentimeter. Das Gerät wird wie ein flexibler Gürtel angelegt, der Penis wird unter der Eichel befestigt. Je nach Wunsch wird jetzt nach rechts oder links gedehnt. Der Preis für ein paar Zentimeter mehr rund 150 Euro. Zu bestellen unter: www.penisplus.com
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Wir stellen einige Hilfsmittel vor, mit welchen laut Hersteller der Penis ohne Operation vergrößert werden kann. Neben einigen im Beate Uhse Versand erhältlichen Geräten testeten wir die Anwendung von "Phallosan", einer Weiterentwicklung des Penis-Expanders "Penis-Plus". Herbert Jochum ist der Entwickler des "Penis-Plus" und des "Phallosan". Die Produkte unterscheiden sich lediglich durch die Befestigung des Expanders am Penis (Phallosan wird per Vakuumprinzip befestigt, Penis-Plus mit einer Schlaufe) - das Prinzip des Streckens ist das Gleiche geblieben: Der Penis wird durch sukzessive Dehnung zur Zellneubildung stimuliert (wie beim Bodybuilding). Hintergrund: Der menschliche Körper verfügt über einen Mechanismus, bei kontinuierlicher Reizung Zellen nachzubilden, um eventuellen Verletzungen vorzubeugen. Dieser Mechanismus wurde zuerst von Naturvölkern erkannt und zu kultischen Zwecken angewendet (wie zur Ohr-. Lippen- und Penisverlängerung). Ein Ergebnis ist allerdings nur mit viel Geduld und Disziplin erreichbar: Eine tägliche Tragezeit von etwa vier bis fünf Stunden über sechs bis acht Monate hinweg muss unbedingt eingehalten werden, da eine Verlängerung sonst nicht von Dauer ist. Der Expander soll auf jeden Fall tagsüber getragen werden, da der Penis nachts seinen Freiraum benötigt: Jeder Mann hat nachts einige Erektionen in der Schlafphase, die nicht beeinträchtigt werden dürfen.
Phallosan kostet ca. 172 Euro (plus Versand) und ist erhältlich bei: HGB-AG Herbert Jochum Am Wallgraben 18 D-82541 Münsing
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Als Perversionen gelten sexuelle Praktiken und Handlungen, die von den normalen und geltenden Normen der Sexualität abweichen. Im Laufe der Zeit werden diese Normen jedoch ständig abgewandelt und umgedacht - was heute als Perversion bezeichnet wird, kann schon morgen als allgemein akzeptierte Sexual-Praktik gelten. Ebenso herrschen in verschiedenen Ländern verschiedene Ansichten über die Auffassung von Perversionen. So ist zum Beispiel in Deutschland Pornographie und Sex mit Tieren verboten - in skandinavischen Ländern sind Filme und Fotos mit solchen Darstellungen jedoch frei verkäuflich, ohne daß ihre Veröffentlichung gegen geltende Gesetze verstößt.
In Deutschland werden die Normen für Erlaubtes und Unerlaubtes durch das Strafgesetzbuch geregelt. Bestimmte Gesetze und Paragraphen richten sich hier auch gegen das, was wir als "pervers" empfinden - z. B. Inzest, Sex mit Kindern, Exhibitionismus usw.
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Für die meisten Mädchen und Jungs ist Petting die erste sexuelle Erfahrung. Der Begriff Petting kommt vom englischen Wort "to pet" und bedeutet soviel viel wie streicheln. Im eigentlichen Sinne versteht man unter Petting die Form der Sexualität, die den Geschlechtsverkehr vermeidet. Die Partner befriedigen sich gegenseitig durch Streicheln an den erregbaren Stellen. Intensives Petting kann zum Orgasmus führen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und Petting kann praktisch an jedem Ort ausgeführt werden. Die sogenannte Handentspannung hat in den letzten Jahren wieder mehr an Bedeutung gewonnen, weil Petting eine zärtliche Zuwendung darstellt und die "schnelle Nummer" zusehends verpönter wird. Auch als Vorspiel ist Petting vor allem bei Mädchen beliebt - sie kommen dann viel leichter zum Orgasmus. Petting hat aber nicht nur als Vorspiel große Bedeutung - vielen Paaren kommt es nicht mehr nur auf den vollzogenen Akt an, sondern auf die empfundene Lust. Und um den Körper und die Reaktionen seines Partners kennen zu lernen, ist Petting ideal. Denn je besser man sich kennt, um so größer wird auch das Vertrauen und Ängste, beim Sex etwas falsch zu machen, entfallen.
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In Fällen der Vorhautverengung kann die Vorhaut sowohl zu dick, als auch zu dünn sein. Sie läßt sich nicht ohne weiteres zurückschieben. Es wird unterschieden zwischen infantilen Vorhautverengung, die bis zum Alter von etwa 15 Jahren völlig normal ist und meistens von selbst weggeht. Bei der pathologischen (krankhafter) Vorhautverengung, die normalerweise der Behandlung (nicht Beschneidung) bedarf. Behandlungsmöglichkeiten bei einer Vorhautverengung: 1.Häufig hat die Anwendung einer Östrogen-haltigen Creme, die auf die enge Präputialöffnung aufgetragen wird, Erfolg. 2.Auch die Anwendung einer Vitamin E-haltigen Salbe, die die Haut geschmeidig macht, kann zusammen mit etwas Gymnastik Erfolg bringen. 3.Die Verwendung von Cortison-Creme. 4. Außerdem können Männer die Vorhaut selber vorsichtig dehnen. Diese Möglichkeit wurde früher wohlweislich verschwiegen, weil sie zur Masturbation verleitet, ein Argument, was heute wohl keine Rolle mehr spielen sollte. 5. Sollte auch das nicht glücken, gibt es die Möglichkeit, unter örtlicher Betäubung einen Ballon-Dilator (ein ballonförmiges Teil zur Dehnung der Vorhaht) einzusetzen, eine in China entwickelte Methode. 6.Auch ein Spekulum (medizinischer Spiegel) mit geeigneter Größe kann verwendet werden. In seltenen Fällen glückt es nicht, die Vorhaut zu dehnen. Dann kann eine kleine plastische Operation, bei der nichts entfernt wird, helfen. Auf der oberen Seite der Vorhaut wird an der Engstelle ein kleiner Längsschnitt gemacht, so weit bis die Engstelle sich weit genug auseinanderziehen lässt. Dieser Schnitt wird dann wieder quer zusammen genäht. Das Ergebnis ist eine ausreichend weite, vollständige erhaltene Vorhaut mit all ihren Funktionen, die allerdings auf der Oberseite kürzer ist, als auf der unteren. Der Mann kann später selbst entscheiden, ob es aus kosmetischen Gründen auf der Unterseite etwas abtrennen läßt, um eine runde Präputialöffnung zu erhalten. In den meisten Fällen wird das aber nicht nötig sein. 7.Die Methode ist leider bisher noch nicht allgemein bekannt und darf nicht mit der plastischen Operation verwechselt werden. Oft wird eine recht aufwendige plastische Operation vorgenommen, bei der das innere Hautblatt (=Schleimhaut) entfernt und das äußere Hautblatt nach innen geklappt und festgenäht wird. Auch das ist im Grunde genommen eine (teilweise) Beschneidung. Diese Methode wird relativ oft angewandt, z.B. wenn dem Arzt die anderen Methoden nicht bekannt sind und vom Patienten oder dessen Eltern eine vollständige Beschneidung abgelehnt wird. Sie haben jedoch auch 2/3 oder 3/4 der Nachteile einer Totalbeschniedung, denn die Eichel wird weitgehend freigelegt (=Empfindlichkeitsverlust), auch die teilweise oder völlige Entfernung der empfindlichen inneren Hautschicht kann sich auf das Lustempfinden auswirken. So gelten beschnittene Männer als ausdauernder beim Sex. Ihre Partner loben auch die Tatsachse, dass ein beschnittenes Glied hygienischer ist. Für Anhänger von Oralverkehr ein wichtiges Argument.
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Dass auch Frauen Spaß an Sex und Erotik haben, wurde bis ins späte zwanzigste Jahrhundert verneint - von Männern, versteht sich. Der Geschlechtsakt - für Frauen nur eine pure Notwendigkeit zur Zeugung neuen Lebens.
Doch die 60er Jahre, eine Zeit des Umbruchs und der Revolte, veränderten den Umgang mit der Sexualität: Die freie Liebe wird als Mittel gegen bürgerliches Leben propagiert. Eine der Voraussetzungen dafür: Die Pille. Der Pharmahersteller Schering bringt Anovlar auf den Markt. Während konservative Kreise eine sittliche Verwahrlosung befürchten, wird die Pille von der Jugend als Passpartout für eine freie Sexualität gefeiert. Der Versuch, weibliche Fruchtbarkeit zu beeinflussen, ist so alt wie die Menschheit selbst und führte vom Keuschheitsgürtel bis hin zum Fieberthermometer. Die empfängnisverhütende Wirkung der Pille stand anfangs nur auf dem Beipackzettel - unter den Nebenwirkungen. Sie war ein Mittel gegen Menstruationsbeschwerden - danach war zwischen den Geschlechtern nichts mehr so wie vorher. 1968 spricht sich Papst Paul der Sechste gegen jegliche Geburtenregelung aus. Dennoch sind ablehnende Stimmen in der Diskussion um die Pille schon bald in der Minderheit. 1967 sprechen sich sogar 81 Prozent der deutschen Katholiken für die Pille aus. Doch der Siegeszug der kleinen Hormoncocktails war trotz umstrittener Risiken nicht aufzuhalten. Nichts hat so sehr zur sexuellen Befreiung der Frau beigetragen wie die Pille
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Im Land der aufgehenden Sonne gibt es ein besonderes Sex-Film-Genre.
Die Pink-Filme. Schamhaare sind hier Tabu, deshalb kuscheln die Darsteller oft im Slip. Die strengen Zensurbestimmungen in Japan verlangen es so. Früher gab es in Japan noch mehr Einschränkungen, so dass Produzenten ziemlich erfinderisch sein mußten.
Wer heute einen alten Pink-Film sieht, fragt sich ob es auch tatsächlich einer ist, da damals extrem wenig Nacktheit gezeigt werden durfte. Zu Beginn der Japanischen Pornoindustrie waren selbst entblößte Brüste tabu. Zudem durften die Köpfe der Männer nicht unterhalb der Brüsten der Frau gezeigt werden. Heute wird selbst in japan mit dem Thema liberaler umgegangen. Ihren Charme haben sie sich dennoch erhalten.
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(lat. "Verunreinigung"), umgangspr. "feuchter Traum". Nächtlicher, unwillkürlicher Samenerguss, der oft mit einem erotischen Traum verbunden ist. Eine Pollution tritt vor allem bei Jugendlichen im Schlaf auf auf, wenn sie geschlechtsreif werden. Auch Männer können nach längerem Verzicht sexueller Aktivitäten eine "unwillkürliche Ejakulation" haben. In eher seltenen Fällen kommt sie auch tagsüber vor, wenn ein Mann überaus leicht erregbar ist. Die Pollution galt in früheren Jahren vielfach als "krankhaft", verursacht durch "schmutzige Gedanken". Man versuchte, sie mit kalten Umschlägen oder Züchtigungen des Jugendlichen zu "behandeln"..
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Eine Ehe mit mehreren Partnern gleichzeitig, auch Viel-Ehe genannt. Zur Polygamie gehören sowohl die Vielmännerei, Polyandrie, als auch die Vielweiberei, Polygynie.
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Aus dem Ruhrdeutsch (Ruhrplatt) - einer im Ruhrgebiet entstandenen Mundart - stammender Begriff (= "stopfen") für "miteinander schlafen", der seit Anfang der 90er Jahre zunehmend zum Trendwort (bei der jüngeren Generation) in ganz Deutschland wurde. "Poppen" wird als weniger "unanständig" empfunden wie etwa die Wörter "vögeln" und "ficken", die dasselbe meinen.
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Die Darstellung von sexuellen Handlungen in Form von Hörspielen, Liedern oder ähnlichem auf Tonträgern aller Art. Auch Pornophonie kann jugend- und moralgefährdende Elemente enthalten. Sie darf daher ebenso wie die Pornographie nur in Sex-Shops vertrieben werden.
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Von lat. "potentia" (= Macht). Sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes, Zeugungsfähigkeit des Mannes, d. h. seine Fähigkeit, den Koitus auszuüben. Verbunden damit ist die Fähigkeit des Mannes zur Erektion, ohne die kein Geschlechtsverkehr möglich ist. Bei der Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr spricht man von Impotenz. Die Potenz wurde in früheren Jahrhunderten an der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs gemessen. Untersuchungen aus heutiger Zeit allerdings belegen, dass die Häufigkeit sehr stark von äußeren Umständen abhängt. So haben Singles weniger Geschlechtsverkehr als verheiratete Paare, und am häufigsten kommt es in harmonischen Zweierbeziehungen zum Koitus. Gelegentliche Erektionsstörungen beim Mann gelten als normal.
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(krankhafte) Dauererektion des männlichen Gliedes, benannt nach Priapos aus der griechischen Mythologie, dem Sohn von Aphrodite und Dionysos. Priapos wurde in den antiken Darstellungen stets mit sehr großem Penis gezeigt. Priapismus ist für den Betroffenen meist schmerzhaft. Die Schwellkörper sind mit Blut gefüllt, gleichzeitig bleibt die Fähigkeit zum Harnlassen erhalten. Der Betroffene verspürt jedoch keine Lust, da die Versteifung ohne sexuelle Erregung erfolgt. Ursachen für Priapismus können bestimmte Krankheiten (Multiple Sklerose, Prostatavergrößerung, Venendefekte), Blei- oder Kohlenmonoxydvergiftungen oder Nikotin- und Alkoholmissbrauch sein.
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Weibliches Geschlechtshormon, das im Gelbkörper, dem Mutterkuchen und der Nebenniere produziert wird, auch Gelbkörper-Hormon genannt. Progesteron wird mit dem Urin ausgeschieden, weshalb bei Verdacht auf Schwangerschaft auch ein Urintest vorgenommen wird. Zusammen mit dem Hormon Östrogen trägt das Progesteron zu allen Reproduktionsvorgängen im weiblichen Körper bei. Dazu zählen die Befruchtung der Eizelle, Eitransport, Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut für die befruchtete Eizelle, Zusammensetzung der Sekrete für Eileiter, Gebärmutter und Gebärmutterhals. Mit der Pille werden künstliche Gelbkörperhormone, Gestagene, zugeführt, um eine Empfängnis zu verhindern.
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Der verlängerte Geschlechtsverkehr. Diese Technik setzt eine sichere körperliche Kontrolle des PC-Muskels der Vagina voraus. Ziel dieser Technik ist die Verlängerung des Beischlafes auch nach dem Höhepunkt des Mannes. Dazu muß der Penis in der Vagina von dem PC-Muskel fest umklammert werden. Durch diese Umklammerung wird die Steife des Penis auch nach dem Orgasmus beibehalten. Der Verkehr kann ohne Pause verlängert werden.
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Prostata kommt aus dem Griechischen und heißt "Vorsteherdrüse". Die Prostata ist ein kastaniengroßes Organ, welches unterhalb der Blase den hinteren Teil der Harnröhre ringförmig umfasst. Aufgaben der Prostata Die Prostata produziert ein dünnflüssiges, eiweißreiches Sekret, welches bei geschlechtlicher Erregung vermehrt und beim Samenerguss zuerst ausgestoßen wird und somit die Harnröhre reinigt. Das Prostatasekret ist die Samenflüssigkeit, deren Aufgabe darin besteht, die Samenfäden zu ernähren. Anatomische Besonderheit Die Prostata liegt an einer Stelle, die eine zentrale Bedeutung für Nervenbahnen hat: In der Kapsel am Rand der Prostata ziehen die Nerven zum Penis, die die Erektion steuern. Eine Stimulation der Prostata ist für den Mann deshalb äußerst erregend. Massage der Prostata Beim ersten Versuch einer Prostatamassage sollten sich beide Partner viel Zeit nehmen. Stets sollte darauf geachtet werden, im empfindlichen rektalen Bereich nichts zu verletzen. Handschuhe, viel Gleitmittel, eventuell Dildos - vor allem aber reichlich Geduld sind die Zutaten für einen erfolgreichen Erst-Versuch. Wer zu unsicher ist oder Angst vorm "ersten Mal" hat, kann sich auch an Tantra-Massagestudios wenden. Hier wird professionell penetriert. Ohne Entspannung, völlige Hingabe und absolutes Vertrauen zum Partner ist von analen Spielen eher abzuraten. Ein Samenerguss muss im Übrigen nicht immer das Ziel der Penetration sein. Orgasmus ohne Ejaculation Männer können einen Orgasmus haben, ohne zu ejaculieren. Das ist an Männern ersichtlich, bei denen die Prostata aufgrund einer Tumoroperation entfernt worden ist. Die Ejaculation und die Orgasmus-Intensität sind unabhängige Regulationsmechanismen. Hält onanieren die Prostata gesund? Eine Studie aus Melbourne vergleicht den Zusammenhang zwischen Ejaculationshäufigkeit und der Gefahr, an Prostatakrebs zu erkranken. Demnach hält Onanieren gesund, weil Schadstoffe häufiger aus der Drüse gespült werden.
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Die Neigung eines erwachsenen Menschen, sich wie ein Kind zu benehmen und auch so behandelt zu werden. Wird meistens von Männern praktiziert. Zum Geschlechtsverkehr ist er nur in Kinder- oder Babykleidung fähig. Oft trägt er auch Windeln oder Strampelanzüge. Seine Partnerin muß ihn durch Koseworte in der Babysprache stimulieren. Auch das Pudern und Wickeln in Windeln wirkt erregend auf den Puerilisten. Beim Koitus saugt er wie ein Baby an den Brüsten seiner Partnerin. In bestimmten Bordellen gibt es inzwischen Kinderstuben, in denen Männer von Kindermädchen und Pflegerinnen betreut werden. Für den Puerilismus sind häufig bestimmte Ereignisse in der Säuglingsphase verantwortlich. Diese werden dann im Erwachsenenalter unbewußt innerhalb einer fetischisten Handlung ausgelebt. In manchen Fällen spielen auch masochistische Elemente eine Rolle. Fühlt die Person sich beispielsweise als "unartig", möchte sie vom Kindermädchen bestraft werden. Wie viele andere Neigungen, wird auch der Puerilismus heimlich ausgelebt. Die Betroffenen können ganz normale Familienväter sein, die nach außen hin ein unauffälliges Leben führen. Um ihre sexuelle Neigung auszuleben, treffen sie sich heimlich mit Gleichgesinnten oder besuchen ein Bordell, in dem ihre heimlichen Lüste Erfüllung finden
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Pädophilie beschreibt den Wunsch eines erwachsenen Mannes oder einer Frau nach Beziehung, Liebe und Sexualität mit einem jungen Menschen vor oder in der Pubertät. Pädophile werden von Jungen oder Mädchen angezogen, bisexuelle Pädophile gibt es nur selten. Anziehend auf den Pädophilen wirken die typisch jungen- oder mädchenhaften Verhaltensweisen und Körperformen. Die pädophile Veranlagung reicht wie bei Hetero- oder Homosexuellen tief in die Persönlichkeitsstruktur hinein. Das äußert sich unter anderem in einer starken Affinität und einem leichten Zugang zur Gefühlswelt und Erlebniswelt der Jungen und Mädchen. Pädophile können sich mit der gleichen Intensität in Kinder verlieben wie andere Menschen in erwachsene Partner. Es ist umstritten ob Pädophilie vererbt wird oder durch Prägung entsteht, aber in jedem Fall wird die sexuellen Orientierung den Betroffenen schon zu Beginn der Pubertät bewusst. Aufgrund der Strafandrohung und der gesellschaftlichen Ächtung der Pädophilie beschränken sich viele Pädophile heutzutage auf soziale Kontakte und den Austausch von Zärtlichkeiten mit Kindern. Zu sexuellen Handlungen kommt es meist nur in einer Form, wie sie unter den Kindern selbst auch üblich ist, zum Beispiel Petting oder Masturbation. Diese Verhaltensweisen sind unter Kindern, insbesondere Jungen, üblich ("Doktorspiele") und werden von Erwachsenen toleriert. Fälschlicherweise wird ausgeschlossen, dass sich ein Kind auch einen erwachsenen Partner für diese kindliche Form der Sexualität suchen kann und folglich unterstellt man, dass das Kind unter Zwang handelt. Zu unterscheiden sind Pädophile von sogenannten Ersatzobjekttätern, deren emotionales und sexuelles Interesse sich normalerweise auf Erwachsene richtet, für die ein Kind aber ein annehmbares Ersatzobjekt für ihre sexuelle Befriedigung darstellt. Diese Situation kommt häufiger innerhalb von Familien vor. Auch die in den Medien häufig dargestellten sadistisch-aggressiven Sexualstraftäter sind sehr selten pädophil orientierte Männer. Es wird davon ausgegangen, dass weniger als 10% der Sexualstraftaten an Kindern von Pädophilen begangen werden. Problematisch an der Pädophilie ist die Disparität der Wünsche von Erwachsenen und Kindern. Während die Kinder vorrangig an Freundschaft und Zärtlichkeit, teilweise auch an spielerischer, situativer Sexualität interessiert sind, ist der kleine Partner für den Pädophilen das umfassende Liebesobjekt. Auch der Wunsch nach Sexualität ist bei dem Erwachsenen deutlich stärker ausgeprägt. Um verantwortungsvoll zu handeln muss ein Pädophiler diese Disparität der Wünsche erkennen und die Bedürfnisse des Kindes zum Maßstab gemeinsamen Handelns machen. Sollte es im Rahmen einer solchen pädophilen Beziehung zu sexuellen Kontakten kommen, die von dem Kind gewünscht werden, ist keine psychische Schädigung des Kindes zu erwarten. Dabei ist allerdings zu unterscheiden zwischen Schäden durch die Beziehung an sich und sogenannten Sekundärschäden durch die Reaktionen des Umfelds. Sekundärschäden können auch bei einvernehmlichen sexuellen Kontakten entstehen z.B. durch die erzwungene Aussage eines Kindes bei der Polizei. Dies kann für das Kind ein traumatisches Erlebnis sein, weil es die vom Umfeld verbotenen und geächteten sexuellen Handlungen selbst als angenehm empfand und daher starke Schuldgefühle entwickelt.
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