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Sex-Lexikon

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RU-486
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RU-486 ist ein seit den 80er Jahren entwickeltes Pharmakon, das einen frühen Abbruch einer Schwangerschaft ohne operativen Eingriff möglich macht und in Deutschland unter dem Namen "Abtreibungspille" bekannt ist.
Der Wirkstoff in RU-486 funktioniert nur im Zusammenhang mit einem weiteren, der dann den Abtreibungsprozess auslöst. Als Medikament ist die Kombination unter dem Namen "Mifegyne" oder "Liloprostone" bekannt - allerdings nicht frei erhältlich.
Als alternative, harmlosere Variante gibt es in Deutschland die "Pille danach" - die nach einem Abenteuer ohne Verhütung das Einnisten der Eizelle verhindern kann und somit eine Schwangerschaft vereitelt. Die "Pille danach" hat nur einen Wirkungsbereich von 48 Stunden (nach dem Sex) und kann nur von einem Arzt verordnet werden.

Reitsitz

Eine Liebesposition, die dem Reiten auf einem Pferd gleicht. Der Mann liegt auf dem Rücken, und die Frau setzt sich rittlings auf seinen Schoß und wendet dem Mann das Gesicht oder den Rücken zu. Bei dieser Position kann die Frau durch langsames oder schnelleres Heben und Senken des Beckens den Bewegungsablauf und die Geschwindigkeit des Intimverkehrs selbst bestimmen, da der Mann nur einen geringen Aktionsradius hat. Viele Frauen erreichen in dieser reitenden Stellung häufiger einen Orgasmus - seltsamerweise ist aber gerade der Reitsitz eine Liebesposition, die nur von wenigen Frauen bevorzugt wird.

Reiterstellung

Die Plätze zu tauschen, ist für beide Partner ein befriedigendes Erlebnis: viele Frauen haben in dieser Position ihren ersten Orgasmus. Aber auch der Mann hat seinen Spaß. Er kann sich fallenlassen, während seine Partnerin sich ins Zeug legt.
Auf die richtige Gewichtsverteilung kommt es an: Aufgestützt auf die Knie steuert die Frau Penetrationstiefe und Geschwindigkeit.
Doch der Mann kann aktiv in das Geschehen eingreifen, indem er seine Partnerin an den Hüften festhält und seinen Beckenboden rhythmisch mitbewegt. Dabei reizt sein Penis die Vorderseite der Scheidenwand - den sogenannten G - Punkt. Diesen äußerst empfindlichen weiblichen Lustknoten, kann jede Frau durch Ertasten selbst aufspüren.

Auch für den Mann wird's nicht langweilig: denn mit wechselnder Schulterhaltung verändert sich nicht nur der Eintrittswinkel seines Gemächts, sondern auch sein Erregungszustand.
Einige Frauen befürchten, dass sie in der Reiter-Stellung ihren Körper zu sehr zur Schau stellen. Doch die meisten genießen den Macht-Wechsel: denn wer oben sitzt, bestimmt das Tempo. Verfechterinnen der Reiter-Position beobachten außerdem einen lustvolle Nebenwirkung: durch die Beinhaltung wird der Scheideneingang verengt... So bereitet der gemeinsame Körperkontakt gleich doppeltes Vergnügen. Die Reiter-Stellung birgt gute Chancen, dass beide gleichzeitig zum Orgasmus kommen: Weil er sie zusätzlich klitoral stimulieren kann und die Frau fast alles steuert.
Wenn er nicht nur daliegt und ihr die ganze Arbeit überläßt, verbrennen beide im Durchschnitt 350 Kalorien pro Stunde. Diese Position ist außerdem ein gutes Training für Rücken, Oberschenkel - und Po-Muskulatur.
Die Reiterstellung hat ihre ganz eigenen Reize - und wer nicht schwitzt, kommt nicht zum Ziel.

Revirgination

Die Wiederherstellung der weiblichen Jungfräulichkeit durch eine Operation, bei der ein künstliches Jungfernhäutchen eingepflanzt wird. In Japan zum Beispiel unterziehen sich viele junge Mädchen einem solchen Eingriff. Denn sie müssen oft als Jungfrau in die Ehe gehen, weil der Mann dies voraussetzt. Dabei haben sie häufig ihre Jungfräulichkeit längst verloren.

In der westlichen Kultur besteht wenig Bedarf für einen solchen Eingriff. Hier existiert in unserer Zeit kein Zwang für junge Mädchen mehr, bis zur Ehe jungfräulich zu bleiben. Vor dreißig bis vierzig Jahren wurde die Jungfräulichkeit der Braut allerdings auch bei uns noch häufig vom künftigen Ehemann vorausgesetzt.

Rhythmus-Methode

Diese Art der Empfängnisverhütung ist auch unter dem Namen Knaus-Ogino- Methode bekannt. Entwickelt wurde sie von dem österreichischen Arzt Knaus und dem japanischen Mediziner Ogino. Nach dieser Methode findet ein Geschlechtsverkehr an den sogenannten sicheren Tagen des Menstruationszyklus der Frau statt. Die sicheren Tage sind die, an denen die Befruchtung eines Eies am unwahrscheinlichsten ist, also außerhalb eines Eisprungs.
Durch regelmäßige morgendliche Temperaturmessungen kann der ungefähre Zeitpunkt eines solchen Eisprungs errechnet werden - bei einem Eisprung steigt die Temperatur um circa 0,3 bis 0,5 °C an. Die unsicheren Tage liegen infolgedessen drei bis vier Tage vor und nach dem geschätzten Datum des Eisprungs, idealerweise etwa vom 10. bis zum 17. Tag eines 28tägigen Menstruations-Zyklus.
Die Knaus-Ogino-Methode stellt jedoch keine 100prozentig sichere Verhütung dar, da sich der Tag des Eisprungs trotz regelmäßger Temperaturmessungen nicht exakt berechnen läßt. Durch Einwirkung biologischer Faktoren wie etwa seelischer Erregung oder Krankheit kann es zu gewissen Unregelmäßigkeiten des Monatszyklus kommen. Die Rhythmus-Methode kann auch im umgekehrten Falle dienen. Mit ihr lassen sich ebenso wie die Tage der Unfruchtbarkeit auch die Tage berechnen, an denen die Möglichkeit zur Befruchtung eines Eies am höchsten ist..

Rimming

Dies ist die Bezeichnung vom sogenannten "Arschlecken". Es beschränkt sich nicht nur auf die Po-Backen. Beim Rimming wird auch die Zunge in den Arsch des Partners gesteckt. Auch wenn das Riskio einer Ansteckung mit HIV hier relativ gering ist, besteht doch ein großes Risiko, sich mit anderen Krankheiten (unter anderem mit Hepatitis) anzustecken.

Rosette

Rosette kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Röschen.

Dies ist eine liebenswerte Bezeichnung für den After.
Die kleinen Fältchen rund um den Darmausgang, haben in der Tat ein wenig Ähnlichkeit mit einer Blume.
Das Spiel mit der Rosette galt lange Zeit nur in der Schwulenszene als verbreitet.
Da die Zone bei jedem eine sehr empfindliche Region ist, entdecken immer mehr heterosexuelle Paare die Stimulation des Röschens, um ihr Liebesspiel zu bereichern.

Rubens-Figur

Mit dem Ausdruck "Rubens-Figur" werden in heutiger Umgangssprache mollige Frauen und Männer beschrieben. Die Formulierung eignet sich hervorragend für Kontaktanzeigen, da jeder Interessierte sofort weiß, wen oder was er hinter der charmanten Umschreibung zu erwarten hat.
Das Sinnbild der "Rubens-Figur" geht zurück auf das zu Zeiten des flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577-1640 n.C.) herrschende Schönheitsideal. Die von ihm dargestellten Männer und Frauen waren allesamt drall und fleischlich. Im Laufe der Zeit wurde "Rubens" zum Synonym zu "barock, drall, dick, rund, mollig, üppig, fleischlich" usw.

Rough Sex

Mal wieder fest zupacken, wild herumknutschen. Wo die Frau die Krallen ausfährt und der Mann zum Macho wird, dass bedeutet "Rough Sex". Romantisches Kuscheln und Zärtlichkeiten wird auf die Dauer eher langweilig, um den Trieben wieder freien Lauf zu lassen bringt das oft ganz neue Ideen ins Sexleben, Rough Sex zum Beispiel. Keine Angst vor starken Reizen. Wer beim Sex nur darauf achtet, sich gut zu benehmen, kann nicht richtig genießen. Sich hemmungslos auszuleben, hat mir SM noch lange nichts zu tun. Trotzdem müssen Grenzen klar definiert sein. Was mancher noch als lustvoll empfindet, ist anderen bereits zu viel. Schließlich soll die harte Nummer nicht gleich zur Regel werden. Was im Bett abgeht, hängt meistens von der Situation ab. Und wer im Bett immer das gleiche macht, schränkt sich selbst ein.

Russisch

Der Begriff oder die Stellung "russisch" kommt

1. aus der dänischen Prostituiertensprache und beschreibt einen Samenerguß zwischen den Oberschenkeln der Frau,
2. kann die sexuelle Stimulation des Mannes mit den Füßen oder nur den Zehen bedeuten.(Wohlgemerkt: Zehen, nicht Zähne!!)

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