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1988 eröffnete Teresa Orlowski mit ihrem damaligen Ehemann Hans Moser Europas größtes Fernsehstudio. Kosten: rund 30 Millionen Mark. Die Schauspielerin Karin Schubert war diejenige, die der Produzentin Orlowski zu Beginn Publicity bescherte. Mit 42 wechselte die Schauspielerin ins Pornofach. Ihr erster Sexfilm mit dem Titel "Double Desiré" wurde für Produzentin Orlowski zum Kassenknüller. Teresa wird schnell zum neuen Medienstar und ist gern gesehener Gast in Talkshows, unter anderem bei Roger Willemsen, Hellmuth Karasek und Marcel Reich-Ranicki. Sie öffnete die Tür für viele andere, die ihre Akzeptanz in der heutigen Gesellschaft dem Kampf dieser Frau zu verdanken haben.
Über 20 Neuproduktionen werden Monat für Monat in den neuen Studios produziert. Allerdings blieben die Verkaufszahlen der folgenden Sexstreifen hinter den Erwartungen zurück. Auch kleinere Zielgruppen wollte VTO bespielsweise mit Mitte der Neunziger produzierten Bi-Pornofilmen ansprechen. Der erhoffte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. Mitte der Neunziger überschwemmten Unmengen von billig produziertern Hardcore-Videos den Markt. Nach dem Pornoboom Anfang der Neunziger, waren die Hochglanz-Produktionen aus dem Hause Orlowski plötzlich nicht mehr gefragt und lagen wie Blei in den Regalen. VTO mußte sich umstellen: Ihre High-Tech-Studios hat Teresa längst verkauft und rettete sich so vor der drohenden Pleite. Danach ließ sie ihre Filme in Osteuropa produzieren. Das sparte Kosten und Nerven. Denn mit deutschen Darstellerinnen hat die Geschäftfrau nicht immer gute Erfahrungen gemacht.
Teresa Orlowski ist eitel. Make Up, teure Garderobe und wertvoller Schmuck sind ihre Leidenschaft. An ihre Vergangenheit vor der Kamera erinnert sie sich mir einem Augenzwinkern. Mittlerweile hat sich Teresa komplett aus dem Geschäft zurück gezogen und lebt in Spanien.
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