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Sex-Lexikon

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Zirkumzision
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Beschneidung. Ein Brauch vieler Völker, weibliche und männliche Jugendliche in ihre Gemeinschaft oder in die Erwachsenenwelt aufzunehmen. Bei männlichen Jugendlichen oder Kindern wird dabei die Penisvorhaut entfernt (Zirkumzision) oder eingeschnitten (Inzision). Im Judentum etwa wird die Zirkumzision am 8. Tag nach der Geburt als Zeichen des Eintritts in die Religionsgemeinschaft vorgenommen. Die Beschneidung geht auf eine Überlieferung im Alten Testament zurück, nach der Gott mit Abraham ein Bündnis schloss: Das Volk Israel sollte sich von anderen Stämmen unterscheiden. Im Islam wird die Vorhautbeschneidung unterschiedlich vorgenommen: kurz nach der Geburt, im Kindesalter oder erst im Alter der Geschlechtsreife. Im Gegensatz zur Vorhautbeschneidung kommt das Beschneiden der Mädchen nicht selten einer Verstümmelung gleich. Insbesondere die in vielen Teilen Afrikas noch heute praktizierte Infibulation fügt ihnen schwere Verletzungen zu: Den 7 bis 8 jährigen Mädchen werden dabei die äußeren Geschlechtsteile abgetrennt. Häig kommt es zu lebensgefährlichen Infektionen. Das Entfernen des "Lustorgans" bei den Mädchen soll u.a. verhindern, dass sie sich selbst befriedigen. Internationale Menschenrechtsorganisationen fordern ein Verbot der Infibulation.

Zoophilie

Der Sage nach entsprangen einige Götter der Paarung von Göttern mit Tieren.
Im 17. Jahrhundert nahm der Sex von Hirtenjungen mit ihren Kühen und Schafen derart zu, dass bald keine Männer mehr als Hirten eingestellt wurden.
Auch die Kirche intervenierte und verbot den Sex mit Tieren. Unzucht mit Tieren wurde in der Folge nicht selten mit der Todesstrafe geahndet.
In der Kunst und in der Literatur gibt es zahlreiche Beispiele von Sex mit Tieren.

Sex mit Tieren ist nicht ungefährlich. Es kann zu Verletzungen und Infektionen kommen, die in schweren Fällen bis zum Tode führen können.
In Deutschland ist Sex mit Tieren geächtet, aber nicht verboten! Obwohl keine anderen Gesetze (insbesondere Tierschutzgesetze oder die erregung öffentlichen Ärgernisses) missachtet werden dürfen. Tierschutzgesetze sind betroffen, wenn ein Tier misshandelt oder regelrecht vergewaltigt wird. Schwieriger Nebenaspekt: Nach deutschem Recht werden Tiere leider nur als Sachen behandelt, so dass der Vorgang oftmals nur als Sachbeschädigung behandelt werden kann.

In Deutschland dürfen keine zoophilen Bilder, Videos oder Texte in Umlauf gebracht werden! Ausnahmen bilden künstelrische Darstellungen und sachliches Informationsmaterial. Dies ist im benachbarten Ausland ganz anders: In holländischen oder spanischen Sexshop sind einschlägige Videos und Magazine keine Seltenheit. Doch Vorsicht: Der Import nach Deutschland auf dem Postweg ist ebenfalls verboten.

Zwangs-Masturbation

Bei der Zwangs-Masturbation handelt es sich um eine neurotische Handlung. Sie ist häufig bei Erwachsenen zu finden, die aber durchaus noch partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr haben können. Normaler Geschlechtsverkehr genügt ihnen allerdings nicht - sie glauben, drei- bis viermal täglich masturbieren zu müssen. Anders als bei der normalen Selbstbefriedigung wird bei der Zwangs-Masturbation die sexuelle Erregung erst unmittelbar durch das Onanieren selbst herbeigeführt.

Zwitter

Ausgelöst durch einen Gendefekt oder eine Mutation bilden sich beim Zwitter beide Geschlechtsorgane ganz oder auch nur zum Teil aus.
Die medizinische Bezeichnung ist "Hermaphrodit". Hermaphroditismus umfaßt alle Abweichungen, die eine genaue Zuteilung des Geschlechts fraglich erscheinen lassen. Denn meistens handelt es sich um "unechte" Zwitter, da nur eines der Geschlechtsorgane ganz ausgebildet ist.

Züchtigung

"Züchtigung" bedeutet in den meisten Fällen sexuelle "Bestrafung" des Sklaven oder der Sklavin durch ihren Herrn oder ihre
Herrin. Der Gezüchtigte empfindet die Bestrafung nicht als solche. Im Gegenteil, sie verschafft ihm einen erotischen Kick.

Oftmals wird ein Sklave durch leichte oder auch härtere Schläge, Fesseln oder Klammern an den Geschlechtsteilen "gezüchtigt".
Ziel dabei ist es, dem Sklaven, der sich züchtigen lässt, sexuelle Befriedigung zu verschaffen. Aber auch die "Herrin" oder der "Herr" kann sich sexuelle Befriedigung dadurch verschaffen, einen Sklaven zu züchtigen - je nach sexueller Vorliebe des einzelnen.mehr dazu
hier

Zölibat

Die Ehelosigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit bei Priestern und Mönchen in der katholischen Kirche. Das Zölibat gilt als Bedingung für den Eintritt in das katholische Priester- oder Mönchamt.

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